Berichte

Spatenstich fürs Feuerwehrgerätehaus

Das lange geplante Projekt in Rimsingen kostet die Stadt 2,4 Millionen Euro / Vorhaben stößt bei Bevölkerung auf großes Interesse.

 

 

BREISACH-RIMSINGEN. Auf sehr großes Interesse stieß der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Rimsingen.

Bekanntlich wird es nahe der Gemeindegrenze zwischen Nieder- und Oberrimsingen am Oberrimsinger Weg gebaut. In dem Gebäude werden die beiden freiwilligen Feuerwehren aus Nieder- und Oberrimsingen ein neues Zuhause finden (die BZ berichtete bereits). Gemeinsam mit den beiden Ortsvorstehern Pius Mangold und Frank Greschel hieß Bürgermeister Oliver Rein an die 100 Gäste willkommen. Fast vollständig waren die Feuerwehrmänner aus den beiden Stadtteilen angetreten, dazu das Abteilungskommando aus Breisach und der stellvertretende Kreisbrandmeister Jörg Weber. Rein konnte auch viele Stadt- und Ortschaftsräte begrüßen, ebenso Mitarbeiter der Verwaltung und die Architekten Friedemann Roller und Stephan Hänsler, die für den Bau verantwortlich sind.

 

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Den vollständigen Bericht der Badischen Zeitung online finden Sie hier:

Spatenstich fürs Feuerwehrgerätehaus

(veröffentlicht am Mi, 06. Juli 2016 auf badische-zeitung.de)

 

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3 Wettkampfgruppen erfolgreich bei den Leistungsübungen

Nach langer Zeit wieder neue Leistungsabzeichen in Bronze

 

Nach Jahrzehnten haben bei den diesjährigen Leistungsübungen des Landkreises am 2. Juli in Eichstetten wieder 3 Wettkampfgruppen mit 16 Teilnehmern aus diversen Abteilungen der Freiwiligen Feuerwehr Breisach und drei Teilnehmern aus Vogtsburg-Burkheim teilgenommen. Alle haben erfolgreich das Bronzene Leistungsabzeichen des Landes Baden-Württemberg absolviert. Hierfür haben sich die Kameradinnen und Kameraden zusätzlich zum regulären Einsatz- und Übungsdienst zwei Monate lang einmal wöchtentlich zum Training für diesen Wettkampf getroffen.

 

 

 

 

Die stolzen Teilnehmer der Feuerwehren Burkheim, Gübdlingen, Oberrimsingen und Breisach-Kernstadt

 

 

Wir gratulieren den Teilnehmern recht herzlich zu dieser hervorragenden Leistung.

Weiterlesen: Drei Gruppen holen Leistungsabzeichen in Bronze (02.07.2016)

Breisacher Wehr braucht ein neues Löschfahrzeug

Der Gemeinderat beschließt den Feuerwehrbedarfsplan.

 

 

BREISACH. Wie steht die Feuerwehr jetzt da, wo gibt es Engpässe und was braucht die Wehr in den nächsten fünf Jahren? Antworten auf diese Fragen gibt der Feuerwehrbedarfsplan. Der Breisacher Gemeinderat hat jetzt den Rahmenplan für die nächsten fünf Jahre beschlossen. Festgelegt wurde damit auch, dass die Freiwillige Feuerwehr Breisach 2018 ein neues Löschgruppenfahrzeug bekommen soll.


Die Basis für den Feuerwehrbedarfsplan, der alle fünf Jahre fortgeschrieben wird, ist die Analyse der örtlichen Risikosituation, erläuterte der Breisacher Feuerwehrkommandant Jochen Böhme. Mit insgesamt 230 Mitgliedern, davon 167 Aktiven, sei die personelle Struktur der Feuerwehr sehr gut, sagte Böhme. Ein Schwachpunkt sei nur die Tagesbereitschaft. Derzeit stehen hierfür 17 Feuerwehrangehörige zur Verfügung, 21 seien aber zur Besetzung der Fahrzeuge nötig.

 

Weiterlesen: Breisacher Wehr braucht neues Löschfahrzeug (2016-06-22)

"Deshalb geht niemand in die Wehr"

BZ-INTERVIEW mit Christoph Zachow vom Kreisfeuerwehrverband zum Thema Entschädigungen für ehrenamtliche Retter.

 

 

Es ist eine Aufwandsentschädigung, aber bei Weitem kein Lohn: das Geld, das Feuerwehrkommandanten und ihre Stellvertreter für ihre Arbeit bekommen. Zu der Höhe dieser Entschädigung spricht der Kreisfeuerwehrverband (KFV) Breisgau-Hochschwarzwald Empfehlungen aus. Die Gemeinden gehen damit sehr unterschiedlich um, manche sind so großzügig, dass auch Feuerwehrleute ohne Leitungsfunktion etwas bekommen. Andere bezahlen deutlich weniger. Darüber hat Kathrin Blum mit Christoph Zachow gesprochen. Er ist Vorsitzender des KFV.

BZ: Sie sind stellvertretender Abteilungskommandant und wissen, wie viel Arbeit mit diesem Ehrenamt verbunden ist. Wie viel Geld hätten ehrenamtliche Feuerwehrleute Ihrer Meinung nach verdient?

Zachow: Ich finde eine Anerkennung wichtiger, als einen finanziellen Ausgleich. Das kann beispielsweise freier Eintritt ins Schwimmbad und Fitnessstudio sein, ein kostengünstiger oder kostenloser Aufenthalt im Feuerwehrhotel oder die Gutschrift von Rentenpunkten, wie sie in Frankreich üblich ist. Wie viel Geld Leistungsträger – also Kommandanten und ihre Stellvertreter – bekommen sollten, haben wir in den Empfehlungen des KFV herausgearbeitet.

 

Weiterlesen: Kreisfeuerwehrverband zu Entschädigungen für ehrenamtliche Retter (2016-05-21)

Unterstützung beim technischen Hilfeleistungstag

RW-2 Öl ins Übungsgeschehen miteinbezogen – Interkommunale Zusammenarbeit im Mittelpunkt

 

Am Samstag, 16. April 2016 fand zum dritten Mal der technische Hilfeleistungstag der Feuerwehren Bötzingen, Eichstetten, Gottenheim, March und Umkirch statt. Zusätzlich waren die Feuerwehr Teningen sowie der Rettungsdienst des DRK Tag anwesend. Die Feuerwehr Breisach unterstütze die Wehren mit dem RW-2 Öl und zeigte den Kameraden des Unterstützungsbereichs Kaiserstuhl, welche Gerätschaften auf dem Rüstwagen vorhanden sind und welche Einsatzmöglichkeiten sich daraus ergeben.

Die Feuerwehren trafen sich um 7:30 Uhr im Clubheim des SC Eichstetten. Nach einer kurzen Begrüßung durch Mathias Meier, Kommandant der Feuerwehr Eichstetten, ging es mit dem theoretischen Teil weiter. Hier stellte Kai Uwe Ullwer seine Erfahrungen aus Sicht des Rettungsdienstes und der Feuerwehr bei technischer Hilfeleistung dar. Er vermittelte ebenfalls seine Erlebnisse mit diversen Einsätzen.

Gegen 9 Uhr ging es dann auf das Gelände der Firma Rinklin in Eichstetten. Hier wurden auf und rund um das Firmengelände sechs verschiedene Stationen vorbereitet. Die Stationen waren:

  • Verkehrsunfall mit landwirtschaftlichem Fahrzeug
  • Verkehrsunfall Anprall eines Pkw an einem Gebäude
  • Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Llw
  • Baggerunfall mit elektrischem Strom
  • Person unter Fertigteil
  • Traktorunfall am Bach mit auslaufenden Stoffen

Bei den Übungen wurden jeweils zwei Wehren gemeinsam mit einem Fahrzeug des DRK, durch eine Übungsleitstelle alarmiert. Es ging dabei in erster Linie um die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Wehren, da diese auch im Ernstfall gemeinsam handeln müssen. Jede Ausbildungsstation dauerte circa eine Stunde, und nach jedem Abschluss der entsprechenden Station wurde eine kurze Manöverkritik durchgeführt.

 

 

Die Lehrgansteilnehmer und Ausbilder im Gruppenbild

 

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